Winterhochzeit

Es gibt kaum etwas romantischeres als verschneite Berggipfel, Pferdeschlitten, kuschlige Decken, knisterndes Kaminfeuer und warme Tassen mit warmem Inhalt. Winterlandschaften bieten die perfekte Kulisse für eine verträumte Hochzeit. Dennoch sind Winterhochzeiten (leider) immer noch eine Seltenheit. Nur wenige Paare wagen sich im tiefen Winter das Ja-Wort zu geben, schrecken doch viele vor den kalten Temperaturen und dem Schneetreiben zurück. Doch das sollte kein Argument gegen eine Winterhochzeit sein. Auch im Winter sind die Möglichkeiten eine schöne Hochzeit zu gestalten fast grenzenlos. Und wie meine Grossmutter immer zu sagen pflegte: Es gibt kein schlechtes Wetter – nur schlechte Kleidung!

Stylisch heiraten trotz frostigen Temperaturen

Auch bei winterlichen Temperaturen kann man eine wunderschöne Braut sein. Im Gegenteil die wunderbaren Winter-Accessoires verleihen dem Look einen zusätzlichen Touch Romantik, Eleganz und natürlich Individualität. Es gibt bereits zahlreiche Brautkleider mit hübschen langen Ärmeln. Oder man kombiniert das Brautkleid mit einer Strickjacke, einem Schal, herzigen Handschuhen oder einem Bolero. Auch für das richtige Schuhwerk kann gesorgt werden: Gefütterte Stiefeletten, warme Winterboots oder doch Pumps mit einer schönen Strumpfhose?
Für den Bräutigam gibt es warme Anzüge aus Wolle. Alternativ trägt er einen schicken Mantel mit einem passenden Schal.

Photo Aaron Delesie via Martha Stewart

Winterliche Dekoration in wohliger Atmosphäre

Nicht nur bei den Outfits hat der Winter viel zu bieten. Beim Thema Dekoration hat man viele Möglichkeiten. Statt üppiger Blumengestecken kann man mit Tannenzweigen, Ästen, Misteln, Tannzapfen arbeiten. Kombiniert mit hübschen Laternen oder Kerzen sorgt diese Dekoration bestimmt für Stimmung. Im Winter sind vor allem gedeckte Farben geeignet. Klassisches Rot-Grün sorgt für eine weihnachtliche Stimmung. Blautöne kombiniert mit Weiss und Silber erinnern an ein Winterwunderland. Aber auch Grautöne eignen sich hervorragend als passende Hochzeitsfarben. Ein weiteres Plus: Um die Weihnachtszeit sind bereits viele Kirchen hübsch dekoriert, somit spart man einiges ein da dieser Posten wegfällt.

Photo: Kristin Moore Photography via Rustic Wedding Chic

Überaschen Sie Ihre Gäste

Der Winter bietet viele Möglichkeiten Ihre Gäste mit neuen Ideen zu überraschen. Laden Sie Ihre Gäste auf eine gemütliche Schlittenfahrt ein. Verlegen Sie den Apéro nach draussen ans Lagerfeuer. Serviert werden Glühwein oder Eier-Flip. Dazu gibt es passende Häppchen oder man macht „s‘mores“ über dem Feuer.
Beim Bankett kann ein klassisches Wintergericht serviert werden oder man macht es unkonventionell: zum Beispiel mit einem Fondue. Und wie wäre es mit einer Bar für Glühwein oder heisse Schokolade? Dazu warme Wolldecken und ein knisterndes Kaminfeuer schaffen eine warme Atmosphäre in der sich bestimmt alle Gäste wohlfühlen.

Photo: Hawthorne and Main

Autor: Fabienne Peter, the wedding dot
www.theweddingdot.com

Muss es wirklich der 18.08.18 sein?

Der 18. August 2018 wird ganz klar das beliebteste Hochzeitsdatum nächstes Jahr sein – viele Lokalitäten und Dienstleister sind für diesen speziellen Samstag schon seit Monaten ausgebucht. Paare, die sich erst kürzlich entschieden haben, an diesem Datum zu heiraten, erwartet deshalb viel Frust statt Freude bei den Hochzeitsvorbereitungen.

Wir fragen deshalb: Muss es denn wirklich der 18.08.2018 sein? Nach den „Schnaps-Daten“ der Nullerjahre haben wir Hochzeitsplaner gehofft, die Hysterie sei nun vorbei, aber weit gefehlt: Der 18.08.18 erfreut sich aus zwei Gründen so grosser Beliebtheit: Erstens, ist er ein Samstag und zweitens, es ist August.

Es muss nicht immer der Samstag sein

Nach wie vor wird am liebsten an Samstagen geheiratet, dabei sind vor allem bei Zivilhochzeiten andere Tage viel besser geeignet: Nehmen wir an, Sie haben tatsächlich einen Termin am Samstag ergattert (Samstagstrauungen sind immer noch die Ausnahme) – was machen Sie denn nach der Trauung mit Ihren Gästen? In der Regel wird samstags nämlich nur am Vormittag getraut; Sie als Gastgeber stehen also vor der Herausforderung, Ihre Gäste bis zum Bankett am Abend zu unterhalten und zu verpflegen – das wird teuer! Für Zivilhochzeiten und auch freie Trauungen, die am selben Ort wie das Bankett stattfinden, sind deshalb Freitage viel besser geeignet. Wenn Sie um 16 Uhr mit der Trauung loslegen, bleibt genügend Zeit für Apéro und Bankett und die Gäste haben danach noch das ganze Wochenende zur freien Verfügung – sie werden es Ihnen danken! Freitagshochzeiten sind bei den Gästen sehr beliebt und die Anwesenheitsquote ist oft höher als am Samstag – welcher Chef entlässt seine Angestellten nicht ein paar Stunden früher ins Weekend, wenn eine Hochzeit wartet?

November – unser heimlicher Favorit unter den Hochzeitsmonaten

Der August auf der anderen Seite hat längst den Mai als beliebtester Hochzeitsmonat abgelöst und auch die beiden ersten September-Wochenenden erfreuen sich grosser Nachfrage – diese Daten sind in der Regel zuerst ausgebucht. Sollten Sie also ein solches Datum in Betracht ziehen, fangen Sie am besten 2 Jahre davor mit der Lokalitätensuche an und buchen auch Fotografen und Trauungsgestalter frühzeitig. Wir finden: Der August hat den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala zu Unrecht ergattert. Bezüglich Wetter ist man in der Schweiz inzwischen in keinem Monat mehr sicher und gerade dieses Jahr hatten die „August-Brautpaare“ wohl mit Abstand am wenigsten Wetterglück – es war entweder zu heiss oder dann nass. Wieso also nicht zurück zum Wonnemonat Mai? Oder wie wäre es mit Juni? Und an dieser Stelle möchten wir auch einmal die Fahne für den unbeliebtesten Hochzeitsmonat hochhalten: Den November! Der November ist in der Regel grau und langweilig und deshalb freuen sich alle über eine Einladung zur Hochzeit – was im Sommer nicht immer der Fall ist. Sie werden im November auch kurzfristig herrliche Lokalitäten und erstklassige Hochzeitsdienstleister finden – vielleicht sogar zum Spezialpreis. Für Dekoration brauchen Sie nicht viel zu investieren: Ab der zweiten Hälfte ist schon überall weihnachtlich-romantisch dekoriert und mit Reisig, Weihnachtsstern und Amaryllis kann schön und günstig geschaffen werden. Sie brauchen sich keine Gedanken darüber zu machen, ob Trauung und oder Apéro im Freien stattfinden kann – Sie haben dafür wunderschöne Indoor-Lokalitäten gefunden; vielleicht einen romantischen Weinkeller oder einen modernen Wintergarten…

Deshalb fragen wir nochmals: Muss es denn wirklich der 18.08.18 sein? Folgen Sie unserem Blog und erfahren Sie im nächsten mehr zur Winterhochzeit!

Autor: Yvonne Hochheuser, Hochheuser Hochzeitsplanung
www.hochzeitsplanung.ch

Photo: Scott Webb via pexels.com