Trauzeuge: Ehre oder Last?

Die Chancen stehen gut, dass Trauzeugen vom Gesetz her bald nicht mehr obligatorisch sind – sowohl National- wie auch die Rechtskommission des Ständerats haben dieses Jahr deren Abschaffung empfohlen. Das heisst, dass es bald nicht mehr zwingend ist, dass zwei Trauzeugen (und nicht mehr und auch nicht weniger) im Rahmen der zivilen Trauung den Eintrag ins Eheregister unterzeichnen.

Dem Brautpaar stehe es offen, sich durch Trauzeugen begleiten zu lassen, hält die Kommission fest. Die Tradition der Trauzeugen könne auf freiwilliger Basis weitergelebt werden. Die Trauzeugen haben in der Schweiz tatsächlich grosse Tradition – und auch die damit verbundenen Aufgaben! Oft ist man als Trauzeuge auch der „Gango“ (Urschweizerisch für Jemanden, den man ständig herumjagt: „Gang go luege, gang go säge, gang go…“), der am Hochzeitstag unermüdlich im Einsatz ist und herzlich wenig von der Hochzeit hat – ausser Arbeit!

Für viele Schweizer ist klar: Die Trauzeugen sind auch Tätschmeister, sie koordinieren und moderieren am Hochzeitstag. Dabei wären diese Aufgaben klar zu trennen! Denn: Die Trauzeugen sollten die Menschen sein, die das Brautpaar nicht nur am Hochzeitstag, sondern das ganze Leben lang an seiner Seite wissen möchte. Die Menschen, die ihnen in jeder Situation und immer wenn sie es brauchen zur Seite stehen, die ihnen das Nastüechli für Tränen jedwelcher Art reichen, die ihnen pragmatisch eine Lösung präsentieren, wenn sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen oder ihnen ganz einfach gut zureden, wenn sie Zuspruch brauchen. Es ist also eine Aufgabe für die Herzensmenschen im Leben des Brautpaars – und nicht für die grössten Organisationstalente in deren Umfeld, die besten Redner, die grössten Rampensäue!

Letztere eignen sich ideal als Tätschmeister für den Hochzeitstag. Hier braucht es tatkräftige Menschen, idealerweise mit einem gewissen Stimmvolumen ausgestattet! Denn der Tätschmeister sorgt am Hochzeitstag u.a. dafür, dass

• alle erforderlichen Sachen vor Ort sind (Deko, Mobiliar, Technik)
• alle anwesend sind (Anwesenheitskontrolle)
• die Gäste ihre Plätze einnehmen (Platzeinweisung bei Trauung und Bankett)
• und sich auf Kommando verschieben (z.B. von der einen Lokalität in die andere, in ein Transportmittel, von draussen nach drinnen)
• mögliche Lärmquellen eruiert und eliminiert werden (z.B. während der Trauung, einer Darbietung beim Bankett)
• das alle versorgt sind und sich wohlfühlen – niemand soll Hunger oder Durst erleiden, schwitzen oder frieren müssen

Kurz: Er/Sie sorgt dafür, dass am Hochzeitstag alles reibungslos von statten geht. Eine grosse Verantwortung und riesige Belastung: Der Tätschmeister wird die Hochzeit – wenn überhaupt – erst in den letzten Stunden geniessen können. Will das Brautpaar niemandem in seinem Umfeld diesen Bärendienst erweisen, ist es beim VUSH richtig: Unsere Hochzeitsplaner planen nicht nur, sondern koordinieren auch liebend gerne Hochzeiten!

Text: Yvonne Hochheuser

Eine Tasse Kaffee mit….Destiny Weddings & Events

Destiny Weddings & Events, das sind die beiden überaus sympathischen, aufgestellten jungen Frauen Andrea Weber und Debora Dietiker, die beide unseren Lehrgang zum Hochzeitsplaner 2017/18 absolviert und erfolgreich abgeschlossen haben. Tatkräftig wie die beiden sind, haben sie bereits kurz darauf ihre eigene Agentur gegründet und sie im HR eintragen lassen – Grundvoraussetzung, um im VUSH Mitglied zu werden.
Die beiden haben uns bei einer Tasse Kaffee mehr zu ihrer Leidenschaft für Hochzeiten verraten und uns alle unsere Fragen beantwortet:

Wie seid ihr zur Hochzeitsplanung gekommen?
„Wir suchten beide nach einer Abwechslung zu unserem beruflichen Alltag. Während eines gemeinsamen Ausfluges in die Berge kamen wir auf das Thema Organisation von Anlässen zu sprechen. Im Laufe unseres Gespräches merkten wir, dass wir beide spezielle Events und vor allem Hochzeiten lieben und es grossartig wäre solche zu organisieren und begleiten zu können.“

Was war der Grund, zusammen eine Agentur zu gründen?
„Da wir uns schon seit Jahren kennen und auch zusammen arbeiten wissen wir genau, wie die andere arbeitet und welche ihre Stärken sind. Da wir auch zusammen auf die Hochzeitsplanung gekommen sind, war es für uns immer klar diese Passion zusammen zu verwirklichen.“

Wieso habt ihr euch für die Ausbildung beim VUSH entschieden?
„Nach unserem Ausflug im Jahr 2016 haben wir begonnen, uns intensiver mit dem Thema, etwas selbständig zu starten, zu beschäftigen. Wir sind dann online auf den Lehrgang vom VUSH gestossen. Nach einigem Hin und Her, haben wir den Info-Abend im Juni 2017 besucht. Uns haben der Aufbau und der Inhalt des Lehrganges so überzeugt, dass wir uns noch am selben Abend angemeldet haben.“

Was sind eure ersten Erfahrungen als Hochzeitsplaner?
„Viele verschiedene Charaktere, Nationalitäten oder Generationen treffen bei diesem Herzensfest aufeinander. Wir als Planer können durch ein offenes Auftreten viel zu einem gelungenen Ablauf beitragen.“

In welcher Form durftet ihr schon eine Hochzeit begleiten?
„Wir wurden kurz vor unserer Abschlussprüfung vom VUSH Mitglied Simone Jordi Weddings angefragt, ob wir Lust und Zeit hätten die Koordination eines ihrer Paare zu übernehmen. Natürlich war dies ein super Einstieg für uns und wir konnten diese Hochzeit Ende Juli 2018 erfolgreich koordinieren. Momentan dürfen wir zwei Paare, welche im 2019 heiraten, begleiten. Wir hoffen auf weitere wunderbare Paare – wir werden an der Hochzeitsmesse „Sage Ja“ im Ballyhouse in Schönenwerd am 9./10. März 2019 teilnehmen und hoffen dort auf regen Besuch und den einen oder anderen Folgeauftrag!“

Was macht ihr am liebsten?
„Uns gefällt, wenn die Hochzeit einen roten Faden hat. Daher lieben wir es, wenn alles aufeinander abgestimmt ist und dieser rote Faden auch ersichtlich ist. Dies kann sich so äussern, dass zum Beispiel eine gewisse Lieblingsfarbe vom ersten bis zum letzten Kontakt immer wieder auftaucht.“

Was ist für euch eine gelungene Hochzeit?
„Wenn für das Brautpaar alles stimmt und sie ihren Tag in vollen Zügen geniessen können und später immer wieder gerne an den gelungenen Tag zurück denken.“

Wir sind sicher, dass Andrea und Debora noch viele Brautpaare glücklich machen werden und wünschen den beiden weiterhin viel Erfolg!

Destiny Weddings & Events
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Interview: Yvonne Hochheuser
Fotos: Destiny Weddings & Events

Der Charme von Herbsthochzeiten

Seid ihr vielleicht gerade an der Planung eurer Hochzeit im nächsten Jahr und bereits etwas frustriert, weil so viele schöne Lokalitäten an den Sommerwochenenden bereits ausgebucht sind? Dann lasst euch sagen: Im Herbst heiratet es sich noch viel schöner! Nicht nur, weil unsere Bäume dann für die Hochzeitsfotos eine viel farbenfrohere Kulisse liefern als im Frühling/Sommer, das Licht viel weicher ist und euren Bildern automatisch einen romantischen Filter verleiht – nein, vor allem weil sich die Planung vereinfacht; ihr kurz vor der Hochzeit viel weniger Stress habt und euren Hochzeitstag in vollen Zügen geniessen könnt. Wieso das so ist, liegt auf der Hand: Im Herbst werden die Hochzeiten indoor geplant, damit verfällt das mühsame Suchen nach der perfekten Outdoor-Location und man konzentriert sich auf Räume, die vor allem innen überzeugen. Wie oft buchen Paare einen wunderbaren Ort für die Trauung im Freien, die Schlechtwettervariante ist aber oft das, was der Name schon beinhaltet: Schlecht…In einem windigen Zelt, einer hässlichen Scheune oder auch in einem sterilen Seminarraum mag oft keine richtige Stimmung aufkommen – ausser man investiert viel Geld in zusätzlichen Komfort und Dekoration!

Für eure Herbsthochzeit sucht ihre eine Lokalität, die mit inneren Werten überzeugt: Mit Ausstattung, Komfort und Look. Selbstverständlich darf sie einen schönen Aussenbereich haben, den ihr bei entsprechendem Wetter für den Apéro nutzen könnt. Alles, was ihr an diesem Tag machen möchtet, kann aber in tollen Räumlichkeiten stattfinden: Von der Trauung über den Apéro bis hin zu Bankett und Party. Ihr müsst kurz vor der Hochzeit nicht ständig alle möglichen Wetter-Apps miteinander vergleichen sondern dürft den grossen Tag ganz entspannt auf euch zukommen lassen im Wissen: Es wird schön! Sonnenstrahlen werden an eurem Tag dankbar angenommen, sind aber nicht Bedingung – auch eine Hochzeit im Nebel hat ihre ganz eigene Romantik! Und eure Gäste werden euch dankbar sein, dass sie nicht ständig den Schatten suchen müssen und ihre Hochzeitskleidung nicht bereits nach der Trauung im Freien schweissdurchtränkt ist, sondern höchstens nach der ausgelassenen Party in den frühen Morgenstunden…

Haben wir euer Interesse geweckt? Dann lasst euch zum Abschluss noch eines sagen: Die ersten zwei, drei Septemberwochenenden sind genauso beliebt wie die Hochzeitsmonate Juli und August; für Oktober-Termine lässt das Interesse merklich nach und im November könnt ihr oft zwischen den tollsten Lokaliäten auswählen! Wir unterstützen euch gerne bei der Planung eurer Herbsthochzeit!

Text und Bild: Yvonne Hochheuser, www.hochzeitsplanung.ch

Hochzeitstrends 2018

Pünktlich zum Jahresende widmen wir uns den neusten Trends für die Hochzeiten 2018. Was meint Ihr, wodurch werden sich die Hochzeiten im nächsten Jahr auszeichnen? Welche besonderen Details gibt es im Hinblick auf das Motto, die Dekoration und die Lokalitäten? Eines ist sicher: Die Vintage-Hochzeiten liegen definitiv nicht mehr im Trend. In diesem Blog findet ihr ein paar spannende Trends fürs nächste Jahr und falls Ihr Unterstützung bei der Umsetzung eures Konzepts braucht, unsere Wedding Planner stehen gerne zur Verfügung.

ღ Materialmix aus Metall und Samt

In Modekreisen spricht man schon etwas länger davon: „Samt ist die neue Seide“. Dieser Trend ist nun auch bei den Hochzeiten angekommen. Gemeint sind dabei nicht die Hochzeitskleider, sondern vielmehr die Dekorationen und Einladungen. Besonders elegant wirkt dabei der Materialmix zwischen Metall und Samt in der Dekoration. So treffen oftmals Elemente aus dem wunderbar glänzenden Metall auf schön verarbeitete Samtstoffe. Metall unterstützt zudem den Design-Trend hin zu grafisch klaren und kubischen Gestaltungselementen.

Gold steht auch im kommenden Jahr ganz oben auf der Liste der beliebtesten Hochzeitsfarben. Weitere metallische Farben wie Roségold und Kupfer werden die Hochzeitswelt erobern und für besondere Highlights am Brauttisch, in der Location und beim Hochzeitslook sorgen. Schlösser und Herrschaftshäuser werden sich deshalb auch nächstes Jahr grosser Nachfrage freuen. Für den nötigen Glanz ist gesorgt.

ღ Grüne Hochzeiten

Der ganz grosse Trend im nächsten Jahr geht in Richtung grüne Hochzeiten. Da sind nicht unbedingt nur bewusster gewählte Dienstleister und ausgesuchte nachhaltige Produkte gemeint, sondern auch die Umsetzung der Farbe Grün im Hochzeitsdesign. Die natürlichen Grüntöne können wunderbar mit Floristik und Dekoration umgesetzt werden und harmonieren super mit Metallfarben oder einem dezenten Farbton wie beispielsweise Blush oder leichten Grautönen. Ausserdem können die anhaltenden Trendfarben, also erdige und pastellige Töne wie ein staubiges Braun oder Beige, den natürlichen Stil optimal ergänzen. Und wo könnte man diesen Stil besser umsetzen als in den trendigen ausgebauten Event-Scheunen und Bauernhöfe.

ღ Freie Trauungen weiterhin auf dem Vormarsch

Dieses Jahr hat gezeigt, dass die freien Trauungen auch weiterhin im Trend sind. Die Suche nach einer individuellen und von der Lokalität unabhängigen Hochzeit wiederspiegelt auch den Trend in der Gesellschaft. Heute wird eine freie Trauung bereits bei den ersten Überlegungen des Brautpaars ebenbürtig mit einer kirchlichen Hochzeit in Betracht gezogen. Dieser Trend wird auch im nächsten Jahr kein Abbruch nehmen, da auch der Wunsch nach Hochzeiten im Freien massiv gestiegen ist.

ღ Vermehrte Nachfrage nach Hochzeitsplanern

Die Digitalisierung nimmt auch vor der Hochzeitsbranche nicht halt, was bei den Brautpaaren oftmals zu einer kompletten Überflutung der Sinne führt. Den Möglichkeiten und Ideen aus dem Internet sind keine Grenzen gesetzt; doch was ist in der Schweiz überhaupt möglich und zu welchem Preis? Eine Frage, die Hochzeitsplaner vermehrt zu hören bekommen. Deshalb werden die Profis immer öfters für beratende Gespräche und einen laufenden Ideenaustausch beigezogen. Und auch die Gesamtorganisation wird immer häufiger an Hochzeitsplaner übergeben, einerseits aus zeitlichen Gründen, andererseits auch weil die Paare sich bewusst sind, wie viel Geld sie an diesem Tag ausgeben und dass sie dieses sinnvoll und mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis tun möchten.

ღ Herbst und Winterhochzeiten lösen Frühling ab

Seit längerer Zeit ist eine Verschiebung der traditionellen Hochzeitsmonate zu sehen. Vermehrt werden auch Herbst- oder Winterhochzeiten bevorzugt. Ein wichtiger Grund ist die Verfügbarkeit und der Preis der Lokalitäten und Dienstleister. Wer zurzeit eine Winterhochzeit plant, kann oftmals von sehr guten Konditionen profitieren und muss sich auch bei den Dienstleistern weniger einschränken. Es wird auch weiterhin Sommer- und Frühlingshochzeiten geben, jedoch verteilt sich die Hochzeitssaison immer mehr auf das ganze Jahr. Und wer eine Sommer- oder Frühlingshochzeit plant muss immer früher mit der Planung starten, ein Jahr vorher ist oft bereits zu kurzfristig.

ღ Umhänge ersetzen Schleier bei der Brautmode

Beim Blick auf die Laufstege dieser Welt sieht man besonders oft, dass die traditionellen Schleier durch schicke Umhänge ersetzt werden. Ob diese Umhänge kurz, mittel oder lang sind, spielt dabei keine Rolle. Sie sollen eine neue selbstbewusste, aber auch verspielte Frau zeigen und die Möglichkeit bieten, auch als Herbst- oder Winterbraut toll auszusehen. Die Herren dürfen im nächsten Jahr gerne wieder ein Statement abgeben. Es geht darum, gewagte Stoffe – gerne auch mal in einem leichten Karo oder Samt – oder metallige natürliche Farben gekonnt in Szene zu setzen, ohne dabei das Design der Hochzeit aus den Augen zu verlieren. Fliegen, Hosenträger und enger geschnittene Anzüge in leichten Stoffen passen weiterhin hervorragend zur grünen Hochzeit.

Autor: Simone Glarner, Liebesding
Foto: Yvonne Hochheuser, Hochheuser Hochzeitsplanung

Wer braucht schon einen Hochzeitsplaner?

Selbstverständlich können Sie Ihre Hochzeit selbst organisieren – das haben vor Ihnen schon Unzählige getan und werden es nach Ihnen auch noch genauso viele tun. Wir möchten Sie aber folgendes fragen:

  • Wissen Sie im Detail Bescheid, welche Möglichkeiten Ihnen rund um die Trauung offenstehen und welche Einschränkungen es gibt?
  •  Sind Sie sich bewusst, dass der Ablauf am Hochzeitstag nicht nur Ihnen, sondern Ihren Gästen zusagen soll? Wissen Sie, wieviel Zeit für die einzelnen Programmpunkte eingeplant werden sollte damit Ihr Tag nicht zum Stress wird und auch keine Langeweile aufkommt?
  •  Wissen Sie genau, was die Umsetzung Ihrer Wünsche und Vorstellungen kosten wird und wo Sie allenfalls Einsparungen machen können?
  • Wissen Sie, wann und wo Sie mit der Planung anfangen müssen wenn Sie nicht zahlreiche Enttäuschungen erleben wollen weil Ihre Wunschlokalität oder Ihre Wunschdienstleister schon ausgebucht sind? Oder kennen Sie mögliche Alternativen, wenn dies der Fall ist?
  •  Verfügen Sie über ein riesiges Portefeuille von Lokalitäten und Hochzeitsdienstleister oder haben Sie Zeit und Lust, sehr viel Zeit im Internet zu verbringen? Und wenn ja, lernen Sie Ihre Wunschkandidaten persönlich kennen und können Sie sicherstellen, dass sie auch über entsprechende Erfahrung im doch sehr speziellen Gebiet der Hochzeit mitbringen?
  • Sind Sie sicher, dass ihre Trauzeugen und Tätschmeister ihrer Hochzeit mit derselben Vorfreude entgegensehen wie Sie selbst und auch bereit sind, sich vor allem am Hochzeitstag über die Massen zu engagieren?06

Wenn Sie alle der obigen Fragen mit einem überzeugten JA! Beantworten können brauchen Sie tatsächlich keinen Hochzeitsplaner. Wenn nicht, lohnt es sich, zumindest einmal ein erstes Beratungsgespräch mit einem VUSH-Mitglied in Ihrer Nähe zu vereinbaren. Gerade zu Beginn der Hochzeitsvorbereitungen kann ein Gespräch mit einem Hochzeitsprofi sehr aufschluss- und hilfreich sein; oft genügt schon eine einzelne Beratung, um Sie auf den richtigen Weg zu bringen. Entgegen der landläufigen Meinung, dass Hochzeitsplaner nur etwas „für Reiche“ sind können sie mit einer minimalen Investition in die Beratung durch einen VUSH-Hochzeitsplaner das Beste aus Ihrer Hochzeit herausholen – testen Sie uns!

Autor/Bilder: Yvonne Hochheuser, Hochheuser Hochzeitsplanung
www.hochzeitsplanung.ch

Hochzeitsmesse besucht und noch ratloser als vorher? Wir helfen weiter!

8000 Besucher haben die diesjährige Hochzeitsmesse in Zürich besucht und das regenverhangene letzte Wochenende optimal genutzt – sie sind vollgepackt mit Eindrücken und Werbematerial wieder heimgekehrt. Viele waren erfolgreich und haben genau den Anbieter, den sie gesucht haben, auf der Hochzeitsmesse auch gefunden, für sie hat sich der Besuch also voll und ganz gelohnt. Als Hochzeitsplaner stellen wir immer wieder fest, dass ein Messebesuch aber auch oft zum „Overload“ bei den Hochzeitsvorbereitungen führt – oft ist das Hochzeitspaar danach ratloser als vorher, vor allem, wenn es gar noch nicht weiss, wie und wo es heiraten will. Hier helfen wir gerne, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Die wichtigste Frage überhaupt gilt dem WIE:

  • Möchte das Brautpaar nur zivil, kirchlich oder mit einer freien Trauungszeremonie heiraten?
  • Wie viele Gäste sollen der Hochzeit beiwohnen?
  • Wie viel kann bzw. möchte das Brautpaar für die Hochzeit ausgeben?

Diese Fragen sind schwieriger zu beantworten als man denkt, deshalb möchten wir diesen Post allein ihnen widmen. Gerade die Antwort auf die erste Frage hat grosse Auswirkungen auf alle anderen und nicht zuletzt deshalb ist sie auch die wichtigste – die Trauung unterscheidet die Hochzeit von jedem anderen Event. Im Folgenden möchten wir deshalb auf die 3 Trauungsarten eingehen:

Die Ziviltrauung

An ihr kommt man nicht vorbei – in der Schweiz ist man erst rechtsgültig verheiratet, wenn man den Bund der Ehe vor einem Zivilstandsbeamten geschlossen hat. Diese dürfen nicht überall trauen sondern nur in dafür vorgesehenen zivilen Traulokalen. Sie können auf jedem Zivilstandsamt in der Schweiz heiraten, müssen die Hochzeit aber auf dem Zivilstandsamt ihrer Wohngemeinde anmelden – das können Sie frühestens 3 Monate vor der Hochzeit machen. Reservieren können Sie ihren Wunschtermin aber oft schon einiges früher: Viele Zivilstandsämter bieten inzwischen attraktive Traulokale für die Zivilhochzeit an welche sich reger Beliebtheit erfreuen. Reservationen ein Jahr im Voraus sind deshalb keine Seltenheit. Viele Schlösser, Villen, aber auch originelle Lokale wie der alte Tower des Flughafen Zürichs (mit herrlicher Aussicht – siehe Bild unten – das offizielle Traulokal des Zivilstandsamts Kloten) werden inzwischen für zivile Trauungen genutzt. Diese Trouvaillen sind nicht ganz einfach zu finden; vor allem wenn sie vor einer grösseren Gästeschar heiraten möchten. Der VUSH-Hochzeitsplaner hilft ihnen, das für Sie beste zivile Traulokal zu finden!

Kirchliche Trauung

Für viele Brautpaare gehört sie nach wie vor dazu: Die Trauung in der Kirche. Wenn einer der beiden Partner einer Landeskirche angehört, ist sie auch problemlos möglich. Oft stellt sich hier aber die Frage nach dem „Wo“ – nur noch wenige Paare haben heutzutage eine enge Bindung zur Kirche ihres Wohnortes. Hier kann der VUSH-Hochzeitsplaner Optionen aufzeigen: Wo könnte die Kirchenhochzeit stattfinden? Wie kann man die Kirche optimal dekorieren? Und wer könnte die Zeremonie musikalisch begleiten? Fragen Sie uns, wir helfen Ihnen weiter!
Autor/Bilder: Yvonne Hochheuser, Hochheuser Hochzeitsplanung